Thursday, June 29, 2006

1000 places


.....to see before you die. Dieses Buch darf man auf keinen Fall kaufen, wenn man gerade an einer Dissertation sitzt. Denn - die Frage ist ja naheliegend - was soll man eigentlich mit einem Doktortitel im Dschungel. Immerhin tröstlich - ich hätte diesem Buch noch einiges hinzuzufügen.

Alle anderen müssen dieses Buch haben, denn es fängt schon sooo schön an:

"Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge,
sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben."

Saturday, May 27, 2006

Angel-A

Luc Besson hat nach sechs Jahren Pause erstmals wieder Regie geführt. Entstanden ist eine Homage an Paris mit zwei wunderbaren Schauspielern, sehr provokanten Bildern und einer magischen Geschichte. Das schöne Märchen von einem Sterblichen und einem Engel, die sich brauchen, um sich selbst zu finden und glücklich zu werden. Außerdem ist der Film mit einem schlicht perfekten Soundtrack (Anja Garbarek) unterlegt. Mein Lieblingszitat: "Das Gehirn ist so groß, niemand wird gezwungen nur einen kleinen Teil davon zu benutzen!"

Friday, May 26, 2006

Crux

"The more you stay the same, the more you seem to change"

Wednesday, April 26, 2006

Neulich im Usability Test

Post-Test-Befragung: »Und haben Sie elementare Dinge, Funktionen oder anderes vermisst, das Sie von anderen Websites kennen oder schätzen?«

»Ja! Nackte Frauen!«

Find ich totwitzig *lol*

via: Usability Inside

Wednesday, March 29, 2006

Stresslevel: Optimal



Hab grad nen Lauf, das muss ich ausnutzen ;-) bin auf Seite 75! (125 pages to go)

Thursday, March 16, 2006

let the sunshine


Wenn es nicht bald Frühling wird, muss ich auswandern!

Wednesday, March 15, 2006

Personenraten

"Damit berühren wir die einzige Fähigkeit, die den Intellektuellen auch heute noch auszeichnen könnte – den avantgardistischen Spürsinn für Relevanzen. Er muss sich zu einem Zeitpunkt über kritische Entwicklungen aufregen können, wenn andere noch beim business as usual sind. Das erfordert ganz unheroische Tugenden
- eine argwöhnische Sensibilität für Versehrungen der normativen Infrastruktur des Gemeinwesens,
- die ängstliche Antizipation von Gefahren, die der mentalen Ausstattung der gemeinsamen politischen Lebensform drohen,
- der Sinn für das, was fehlt und "anders sein könnte",
- ein bisschen Phantasie für den Entwurf von Alternativen,
- und ein wenig Mut zur Polarisierung, zur anstößigen Äußerung, zum Pamphlet." (auch Habermas)

....da kenn ich aber jemanden auf den das 100% zutrifft ;-)

Tuesday, March 14, 2006

Prof. Habermas und das Internet

"Die Nutzung des Internet hat die Kommunikationszusammenhänge zugleich erweitert und fragmentiert. Deshalb übt das Internet zwar eine subversive Wirkung auf autoritäre Öffentlichkeitsregime aus. Aber die horizontale und entformalisierte Vernetzung der Kommunikationen schwächt zugleich die Errungenschaften traditioneller Öffentlichkeiten. Diese bündeln nämlich innerhalb politischer Gemeinschaften die Aufmerksamkeit eines anonymen und zerstreuten Publikums für ausgewählte Mitteilungen, sodass sich die Bürger zur gleichen Zeit mit denselben kritisch gefilterten Themen und Beiträgen befassen können. Der begrüßenswerte Zuwachs an Egalitarismus, den uns das Internet beschert, wird mit der Dezentrierung der Zugänge zu unredigierten Beiträgen bezahlt. In diesem Medium verlieren die Beiträge von Intellektuellen die Kraft, einen Fokus zu bilden."
Ja ist denn das nicht gut so Herr Habermas?
Das ganze Interview mit Prof. Habermas>>>>DerStandard

Achtung Kinofans!

Stimmt Corina, immer wieder witzig :-)

Walk on mars

Wow, wie cool ist das denn? Google-Mars ist da! Google stellte am Wochenende eine Karte des Roten Planeten ins Netz, in der man, wie schon bei Google earth, rumzoomen kann. Die User können per Mausklick den gesamten Mars mit all seinen Kratern, Dünen, Bergen und weitläufigen Ebenen erkunden, das Bildmaterial lieferte die Arizona State University. Müsst ihr euch unbedingt jetzt ansehen! Wer weiß wieviele MacDonald Fahnen da in 5 Jahren wehen ;-) >>>>GOOGLE-MARS

Saturday, March 11, 2006

What´s new?

Burkhard wollte gestern von mir wissen, was denn nun eigentlich das NEUE an meiner Dissertation sei. Ich hörte mich dann von CVK, von PAS 1031-1 und PAS 1031-2 und von HCI und DIN EN 9241 und von CMS und blended-learning faseln. Meinen Zuhörer hatte ich schon nach dem ersten Satz verloren, weil seine eigentliche Frage war ja: What's in it for me? Das muss sich ändern. Ziel: In max. 5 Sätzen das Thema und das Ziel meiner Diss so erklären, dass es auch meine Eltern verstehen würden. Wird demnächst hier veröffentlicht.

Friday, March 10, 2006

Eurovision

ENDLICH ist der Eurovisionsongcontest in den Händen von Leuten, die sich damit 100 % identifizieren: Hermanns, Bach, Kerkeling und wie sie alle heißen, gefehlt hat eigentlich nur Hella. Alles schön plüschig, nostalgisch, mit tollen und witzigen Rückblicken in einer wunderschön tuffigen Location. Thomas Anders war zunächst wenig stimmgewaltig, mit dem zweiten Song wurde es dann besser, inzwischen war ich auch schon so gebrainwashed, dass ich selbst den gut fand. Die Dittsche Band fand ich großartig - cooles Lied, gute Performance, am Besten fand ich Dittsche selbst am Schlagzeug :-) Vicky Leandros - naja - ich war so abgelenkt von ihren dunkelgelben Zähnen, dass ich den Song gar nicht richtig mitbekommen hab. Und dann auch noch dieses supertolle Medley (man merkt, da war ich endgültig weichgekocht)mit Brotherhood of Man (meine erste GrandPrix Erinnerung überhaupt) den Olsens (so durch war ich dann doch noch nicht, dass ich die je gutfinden könnte) und natürlich Dana International, die fehlte ja eh noch in der o.g. Riege. Alles in allem eine wirklich gelungene Veranstaltung und ich bin davon überzeugt, dass wir (WIR sag ich jetzt auch schon) diesmal besser abschneiden als das letzte mal :-)
Ich lade hiermit zur GrandPrix Party ein.

Thursday, March 09, 2006

Top Ten der kreativsten Internet Agenturen

...und wer ist auf Platz 1? Die Neue Digitale! Hab ich grad in der Internet World Business 5/06 gelesen. Wow und gerade war sie noch in unserem Büro, die Silke ;-) Schön IIM studieren, dann klappts auch im Job! Sieht man ja auch an Steffen und mir oder etwa nicht? *grins*

Flitzerspiel

Wie schräg ist das denn? Unter dem Motto "WM-Flitzer" können Besucher des Online Book Ladens BOL nackte Spielfiguren über ein Fußballfeld manövrieren, Ordnern weglaufen, Spielern ausweichen, Zeugs aufsammeln und außerdem weitere Spieler zum kooperativen flitzen einladen. Da bin ich ja mal gespannt ob die Marketingidee der Agentur P.A.D ankommt, oder ob das so minimal an der Zielgruppe vorbei geht ;-) >>>Flitzerspiel

...und ja - ich hab heute schon was getan ;-)

Wednesday, March 08, 2006

Kontrolle

Also ich hab (nur) 1 1/2 Seiten :-( plus ne brauchbare Gliederung zu meinem Kapitel "Konzeption eines blended-learning Seminars". Außerdem spielt Bayern heute abend, das ist doch auch was :-)

Generve

Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass mich nichts mehr nervt als Autofahrer, die schon 300 m vor einer roten Ampel anfangen zu bremsen? Kennt ihr das? Man will eigentlich auf die Links- oder Rechtsabbiegerspur, aber weil der Depp schon so früh abbremst kommt man nicht vorbei. Doch etwas nervt mich noch mehr: Autofahrer, die schon bremsen oder langsamer fahren wenn die Ampel noch grün ist - es könnte ja rot werden. HALLOO in Deutschland steht nicht die Todesstrafe darauf bei einer gelben Ampel noch drüberzufahren - gelb heißt fahren, rot heißt halten! Wo ich schon mal dabei bin: was mich auch noch voll annervt ist, wenn im Supermarkt einer in der Schlange hinter mir steht und mich ständig körperlich nach vorne drängelt oder mir gar in den Nacken atmet -würg, ich hab schon mal einfach meine Sachen weggelegt und bin gegangen! Genauso im Flugzeug - ich kapiere einfach nicht warum sich manche Leute, wenn sie aufstehen wollen an der Rückenlehne des Vordersitzes festkrallen müssen, habt ihr doch zu Hause auch nicht - so ne Vorderlehne und ihr kommt trotzdem vom Frühstückstisch hoch. Am schlimmsten ist es ja im Kino, mann - wenn ich dermaßen motorisch gestört bin, dass ich 5 Minuten brauch um ne Packung Gummibären aufzureißen, dann darf ich mir halt sowas nicht kaufen! Überhaupt gehört dieses ganze Raschelzeugs verboten - Popcorn war schon echt schlimm aber Tacochips sind ja wohl echt der Horror! SO jetzt wißt ihr Bescheid ;-)

Konzentration

...fällt mir scheinbar momentan sehr schwer, ich hab noch nix geschafft, kein Wort, dafür hab ich geskyped, geebayed, mich quer durch alle möglichen Blogs gelesen, gemailt wieder geskyped, das gibts doch gar nicht!

today is the day

So heute gehts los, Artikel ist fertig, Projektantrag ist fertig, Lehrplanung für nächstes Semester ist auch (fast) fertig. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, dieses hier ist nur eine kleine Fingerübung ;-)Ausrede). Gestern hatte ich die tolle Idee im Sommer mit den Kollegen morgens im Hohnsee schwimmen zu gehen, aber Steffen meinte dann gleich: nee Maggie keine Ablenkungen mehr! Dabei fiel mir auf: Wieso bin ich eigentlich so bescheuert und schreibe meine Diss im Sommer und nicht wie Ralph im Winter! Wie soll das denn gehen? Am Besten fang ich jetzt einfach mal an :-)Ich blogge dann nachher mal wieviele Seiten ich geschafft habe, oder soll ich so wie bei der Expo Uhr rückwärts zählen ;-)?

Monday, March 06, 2006

And the oscar goes to..

Seymore for Capote!
naja damit kann ich ja gerade noch leben, obwohl ich es Phoenix echt gegönnt hätte, aber als Outlaw hat man es halt echt schwer in L.A. siehe Sean Penn, einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler - völlig unterschätzt. Aber dass Reese Witherspoon den Oscar for best actress gewann, das kann ich nicht nachvollziehen. Zugegeben, sehr gut gespielt, aber das war doch eigentlich ne Nebenrolle oder? L.A. Crash hingegen ist irgendwie an mir vorbeigegangen, aber dieses Jahr gab es m.E. auch keinen wirklich herausragenden Film oder? Obwohl wie Steffen vorhin schon geskyped hat: Das waren Moulin Rouge und Schweinchen Babe ja auch nicht und was nun so besonders an Million Dollar Babe war weiß der Henker! Ich bin NICHT zufrieden mit der Oscarverleihung!

Sunday, March 05, 2006

Times they are a-changing


ja so siehts aus, meine Doktormutter hat mir jegliche Aktivitäten neben der Diss. gestrichen, keine Ablenkungen, keine Ausreden mehr, das Sommersemester werde ich abtauchen und durchkeulen :-(
...nur hin und wieder ein bisschen bloggen und ein Film und natürlich Sport und Essen mit Freunden und Kaffeetrinken im Einstein muss doch erlaubt sein so als Erholung, als kreative Denkens- und Schaffenspause, viel mehr bietet mein armseliges Doktorandendasein momentan eh nicht - oder hat Sie etwa genau das gemeint ;-)

Capote

Boah, das war ein schweres Stück Filmgeschichte. Es dauert ca. 5 min bis man sich an die schrille Persönlichkeit des Truman Capote mit seiner hellen dünnen Fistelstimme gewöhnt hat, der - immer in Pose, immer ganz Dandy, immer im Mittelpunkt der New Yorker VIP Gesellschaft - brilliant von Philip Seymour Hoffman gespielt wird. Es wundert mich nur, dass Capote nachdem er so gnadenlos Menschen manipuliert hat und zwar einzig zu dem Zweck sein erfolgreichstes Buch "Kaltblütig" beenden zu können und daran psychisch selbst zerbrach, noch mehr als 20 Jahre brauchte um sich mit allen verfügbaren Drogen selbst zu vernichten. Absolut sehenswert aber sehr schwermütig. Ich bin ja echt gespannt, wer von beiden, Phoenix oder Seymore, den Oscar abräumt.

Tuesday, February 28, 2006

George Clooney


....wird mir immer sympatischer. So war in der gestrigen HAZ zu lesen, worauf er im Leben stolz sei. Er antwortete, dass er es als eine Art Verdienstorden empfinde wegen seiner Kritik an der US Irak-Politik angegriffen zu werden. Endlich mal jemand der klar Stellung bezieht. Noch sympathischer fand ich, dass er weiterhin antwortete stolz zu sein: "...auf meinen Freundeskreis, die meisten kenne ich schon seit mehr als 30 Jahren." Ja - geht mir genauso. Die meisten meiner Freunde kenne ich schon seit 20-30 Jahren und darauf bin ich auch sehr stolz, toll finde ich aber auch, dass ständig mir ganz wertvolle Menschen hinzukommen.

Elementarteilchen

Michael (Christian Ulmen) und Bruno (Moritz Bleibtreu) sind zwei äußerst unterschiedliche Halbbrüder. Ihre Hippie-Mutter (Nina Hoss) treibt sich in Indien rum und überläßt die beiden Ihren unterschiedlichen Großmüttern. Während der introvertierte Molekularbiologe Michael lieber mit Genen als mit Frauen spielt, denkt Bruno eigentlich an nichts anderes als an Kontakte zum weiblichen Geschlecht. Der Film ist eine Adaption von Michel Houellebecqs Erfolgsroman, der natürlich anders als im Film zunächst in Paris und dann in der französischen Provinz spielt. Der Film ist absolut grenzwertig und zeigt die Menschen so schonungslos nackt, dass man es als Zuschauer kaum aushält und wenn man denkt: wie peinlich, jetzt reichts aber - gehts immer noch peinlicher. Grandios schräg und hervorragend gespielt, nicht nur von den beiden Hauptdarstellern sondern auch von Uwe Ochsenknecht als völlig runtergekommenem Vater von Bruno oder Franka Potente als Unschuld vom Lande.

Walk the line

WOW - was für ein Kinoerlebnis! Wenn der Film beginnt, scheint die Leinwand zu vibrieren. Man hört eine Band, die sich warmspielt, mit einem stampfenden Baß und dazu sieht man das Gefängnis von Folsom, deren Insassen vor der Bühne mitklatschen und das Stampfen aufnehmen: Cashs berühmteste Live-Aufnahme entstand. Wie seine starke Filmpartnerin Reese Witherspoon singt Joaquin Phoenix alle Songs selbst.

Zunächst zeigt der Film die harte Jugend Johnny Cashs im ländlichen Arkansas der 40er Jahre, wo ihm der Vater die Schuld für den frühen Tod des Bruders gab, frühe Heirat mit der Jugendliebe, unglücklich und unverstanden flieht er in die Drogensucht. Steil ist dann zwar die Karriere als Country-Musiker: Cash verkauft stapelweise Platten, tourt mit Elvis und Jerry Lee Lewis und wird zur nationalen Ikone. Die Liebe zur Country-Sängerin June Carter ist der eigentliche Schwerpunkt des Films. Trotz dieser Liebe und lebenslange Freundschaft bleibt er zunächst dennoch unglücklich- Joaquin Phoenix Cash-Interpretation ist verstörend intensiv. Eine überragende Schauspielerische Leistung, noch nie hat jemand so viele Facetten des Unglücklichseins so differenziert und überzeugend gespielt. Wenn Phoenix dafür keinen Oskar bekommt, verstehe ich die Welt nicht mehr.

Wednesday, February 22, 2006

Zitat des Tages

Dieses Zitat passt ja sooo gut zu unserem Projektvorhaben :-(

Wenn Sie heute irgend eine Idee killen wollen, brauchen Sie nur dafür zu sorgen, daß ein Komitee darüber berät.
Charles Kettering amerik. Erfinder

Kreativität ist gefragt

Dass ganzheitliche Konzepte gefragt sind wußten wir, aber so schön visualisiert hat das vor Daniel H. Pink noch niemand, wobei m.E. die Brücken am relevantesten sind. Hier noch ein Zitat aus dem dazugehörigen Artikel:
"Until recently, the abilities that led to success in school, work, and business were characteristic of the left hemisphere. ... Today, those capabilities are still necessary. But they're no longer sufficient. In a world upended by outsourcing, deluged with data, and choked with choices, the abilities that matter most are now closer in spirit to the specialties of the right hemisphere - artistry, empathy, seeing the big picture, and pursuing the transcendent." (http://www.wired.com/wired/archive/13.02/brain.html)

Saturday, February 18, 2006

Zurück nach Dalarna

Mia hat es geschafft. Sie ist raus aus dem kleinen hinterwäldlerischen Kaff in der schwedischen Provinz, lebt nun in Stockholm und arbeitet - na wo schon - bei Erikson und zwar als Systemarchitektin. Nun kommt Sie zurück nach Dalarna um zusammen mit ihren Schwestern Vaters 70. Geburtstag zu feiern. 15 Jahre ist es her, dass sie zuletzt dort war und nur mit viel Alkohol läßt sich die Enge der Familie ertragen. Der Geburtstag gerät zu einem Trinkgelage mit viel Selbstgebranntem, begleitet von skurilen Aus- und Zwischenfällen. Ein Seelenmassaker!

Friday, February 17, 2006

Dissertation



..ich trau es mich kaum zu sagen(schreiben)kurz zu bloggen, aber ich hab schon wieder einen neuen Titel für meine Diss.

Also der neue Titel ist:
Entwicklung einer netzbasierten Lernumgebung zur Förderung von e-Kompetenzen in der beruflichen Weiterbildung
am Beispiel des MEUM Projekts.

Monday, February 13, 2006

Provinznest

Hannovers Einzelhandel hat also als einzige WM Stadt keinen Bock die Läden länger zu öffen. "Lohnt sich nicht" hört man da von den Händlern und "ist nicht unsere Zielgruppe". HALLLOOOOO! Ihr verbaut uns die Chance uns als weltoffen und dynamisch zu zeigen und uns als kundenfreundliche Stadt zu positionieren. Gäste aus aller Welt, die man bestimmt zum wiederkommen hätte animieren können antworten nun zu Hause auf die Frage: Und wie war Hannover? ...keine Ahnung war alles verrammelt.
"Wenn 'die Welt zu Gast bei Freunden' ist, dann läßt man die Gäste nicht vor verschlossener Tür stehen", sagte heute wenigstens einer der HAZ-Befragten DANKE der hat es kapiert.

Sunday, February 12, 2006

Wie die Heuschrecken

.....sind wir mal wieder bei Toni eingefallen :-)
...aber lustig wars und lecker wars :-)

Friday, February 10, 2006

Velásquez Las Menidas


..um eine eigene Bildungslücke zu schließen.
In Velásquez' Meisterwerk Las Meninas sind zunächst die Infantin und ihre Menidas zu sehen. Sie befinden sich in einem großen Raum mit dem Maler selbst, der neben seiner, dem Betrachter mit der Rückseite zugekehrten Leinwand steht. Er ist dabei, ein Modell zu porträtieren, das sich außerhalb des Bildraums, genau an der Stelle befindet, wo der Betrachter des Bildes steht – so als wäre man selbst der Porträtierte. Das tatsächliche Modell, nämlich das Königspaar, sieht man nur in einem Spiegel im Bildhintergrund. Daraus ergibt sich eine ungewöhnliche Perspektive: Die Positionen von Modell, komponierendem Maler und Betrachter des Bildes befinden sich am gleichen imaginären Ort: direkt vor dem Bild. Was aber auf dem Bild im Bild dargestellt ist, bleibt dem Betrachter verborgen. Sehr spannend, klickt das Bild an und schaut es euch selbst an...

Helden der Jugend

Um die Bildungslücke meiner gestrigen Mensa-Tischgesellschaft zu schließen, stelle ich nun einen Helden meiner Jugend vor: Uwe Bohm in dem Film "Nordsee ist Mordsee". Der Film von Hark Bohm spielt im Hamburger Arbeitermillieu und thematisiert die Seelennöte schwerstpupertierender Jugendlicher mit allem was dazu gehört. Die Musik ist von Udo Lindenberg, auch so einem Helden meiner Jugend, dessen Titelsong "Ich träume oft davon, ein Segelboot zu klaun und einfach abzuhaun..." den Plot des Films aufnimmt, denn genau das tun die beiden Protagonisten dann auch. Wer wollte das damals nicht?

Thursday, February 09, 2006

Blogger gehören auf die Couch

Gestern hab ich in einer Frauenzeitschrift unter der Überschrift: "Blogging als Therapie" folgendes gelesen: "Was bringt einen dazu ein Weblog zu führen? Meinen die Blogger tatsächlich ihre Gedanken seien so orginell oder ist es schlicht Geltungssucht?"
Äh ja also wenn ich da so drüber nachdenke...schon irgendwie beides oder? ;-)

Wednesday, February 08, 2006

Annette Lousian

....ist absolut grandios, wie kann man so einen
coolen minimalistischen Text schreiben?

meine Freundin Eve ist aktiv
denkt immer positiv
kennt kein Stimmungstief
ihr Freund Steve ist sportiv
sie ist porentief
rein und attraktiv
sie ist kreativ, dekorativ
sensitiv, sie lebt intensiv
für die Art wie mich das ankotzt
gibt´s kein Adjektiv
seh’ ich Eve, sag ich: " na, Eve..."
treff’ ich Eve, sag ich: " na, Eve..."

doch bei Eve
geht nie ’was schief
sie ist sehr kommunikativ
überzeugt argumentativ
instinktiv
meistert Eve
spielend den Beruf
und den Alltagsmief
sie ist progressiv, alternativ
innovativ, sehr impulsiv
geschickt und effektiv
ich hasse sie abgrundtief
seh’ ich Eve, sag ich: " na, Eve..."
treff’ ich Eve, sag ich: " na, Eve..."

wär’ ich Eve, hätt’ ich Steve
mein Leben wär’ erfüllt
und nicht so primitiv
wäre, würde, rein fiktiv
was wär’, wenn’s für mich besser lief
vollkommen bin ich leider nur
im Konjunktiv

seh’ ich Eve, macht mich das aggressiv
treff’ ich Eve, wechsle ich die Straßenseite und zwar demonstrativ

Tuesday, February 07, 2006

4 things

das ist lustig :-) gesehen bei Ralf ;-):
Four jobs I’ve had:
1. Barkeeper
2. Stewardess
3. Suchmaschinenoptimiererin
4. Wissenschaftlerin
Four movies I can watch over and over:
1. Spiel mir das Lied vom Tod
2. Dirty Dancing
3. Truman Show
4. Ein Fisch namens Wanda
Three places I’ve lived:
1. Hannover
2. Corse: Mauriani Plage
3. California: St. Barbara
Four TV shows I love:
1. Scrubs
2. Coupling
3. Emercency Room
4. Sex and the City
Four places I’ve vacationed:
1. Hawaii, Maui and Oahu
2. Carribeans: Bahamas/Barbados..
3. Costa Rica
4. Australia: New South Wales
Four of my favorite dishes:
1. Pasta, alles was es gibt
2. gegrillte Dorade und Salat (auch jeden anderen Fisch)
3. gegrillte Scampi
4. warmer Apfelstrudel
Four sites I visit daily:
1. www.uni-hildesheim.de/bibliothek
2. www.weiterbildungsblog.de
3. www.wikipedia.de
4. www.blogger.com
Four places I would rather be right now:
1. am Südseestrand Cocktails schlürfen
2. im FNAC les halles Paris, CDs stöbern
3. im Kino Walk the line anschauen
4. bei einer Spinning Convention oder unterwegs mit meinem personel Trainer

Monday, February 06, 2006

Wahre Lügen

Ein nicht nur für amerikanische Verhältnisse provokanter und erotischer Thriller in einem fließenden Wechsel zwischen den Nachtclubs der 50er und den glamourösen Hollywood Hills der 70er. Ein Film noir der die destruktive Seite des Ruhms am Beispiel zweier Publikumslieblinge, gespielt von Kevin Bacon und Colin Firth, zeigt. Wilde Parties, Drogen ohne Ende, mafiöse Machtentfaltung und schließlich eine Tote in der Badewanne Ihrer Suite beendet die Kariere des Showduos. 15 Jahre später ermittelt eine Journalistin und deckt jede Menge verborgener Geheimnisse auf. Das mis-en-scene ist sehr detailversessen, der Film ist absolut überzeugend gespielt, mit einem wirklich überraschenden Ende. Sehenswert für Leute, die keine mainstream krimis mögen.

Monday, January 30, 2006

Virtuelles Tierheim


Was es alles gibt - ich staune, hier kann man ein virtuelles Tier adoptieren, um es dann in die eigene Website oder in den Blog zu integrieren. Spinnen, Hamster, Fische, Schweine, nix was es nicht gibt. Dann vielleicht doch lieber diesen kleinen Tiger hier??

Zitat des Tages


Das Leben...
sollte mindestens zur Hälfte
aus Zeitverschwendung bestehen.
Und der Rest aus dem,
was man am Liebsten tut.
Isabel Paterson

Thursday, January 26, 2006

Autismus

Nein ich bin nicht autistisch, laut diesem hochwissenschaftlichen repräsentativen Test der Cambridge University liegt mein Autismus-Quotient bei 11. Frauen haben im Schnitt 17, Männer ein bisschen höher, bis 22 ist normal, bis 31 oberhalb des Durchschnittes. Darüber hat man schon latente Anzeichen eines Autismus. Aber mein Quotient wundert euch nicht wirklich oder? Man sagte mir auch schon mal ich sei anstrengend enthusiastisch. Warum ich diesen Test überhaupt gemacht habe? Nur um ganz sicher zu gehen ;-) Auch gefunden bei jens scholz

Klowände

Das geht ja gar nicht Herr von Matt von Jung und von Matt. Auch wenn Sie als Mitbegründer einer der größten Werbeagenturen des Landes als großer Kommunikator und Visionär gehandelt werden haben Sie die Webidee offensichtlich überhaupt nicht kapiert. In einer internen und dann pikanterweise öffentlich gewordenen mail bezeichnete er Blogs als Klowände des Internets in denen leider jeder ungefragt seine Meinung äußern dürfe was seiner Meinung nach einen Tiefstand der Meinungsbildung darstelle. Hallo!!! Schon mal was von freier Meinungsäußerung gehört, wozu ist das Internet wohl da??? Sie dürfen ja auch jeden mit Ihrer "Du bist Deutschland-Kampagne" belästigen.>>>Nachzulesen bei jens scholz

Unwort des Jahres 2005

"Entlassungsproduktivität"
Bezeichnet die Gewinnsteigerung eines Unternehmens durch Entlassungen.
Menschenverachtend und daher zu Recht Unwort des Jahres wie ich meine! Unwort des Jahres können Begriffe werden, die sachlich grob unangemessen sind und die Menschenwürde verletzen. Es handelt sich dabei um Begriffe - und deshalb hat diese Wahl absolut ihre Berechtigung - die das öffentliche Denken beeinflussen, in dem sie Stimmungen erzeugen, die Vorurteile erzeugen oder unliebsame Entscheidungen der Regierung durch Verharmlosung vertuschen sollen. Jeder kann ein solches Wort bei einer Jury einreichen, die sich hauptsächlich aus Sprachwissenschaftlern zusammensetzt.
Eine gute Entscheidung dieser Jury war z.B. die Wahl des Unwortes 1998 : "sozialverträgliches Frühableben" oder 1996: "Rentnerschwemme". Weitere: Unwort des Jahres

Thursday, January 19, 2006

Zitat des Tages

Stop worrying - start working
Ja Valerie hast ja Recht ;-)

Wednesday, January 18, 2006

Zitat des Tages

Unser Kopf ist rund,
damit das Denken die Richtung ändern kann.
Francis M. de Picabia (1879-1953)

Danke Annika, jetzt weiß ich endlich warum ich dissmäßig so festhänge ;-)

Monday, January 16, 2006

It's a Wiki World

5 Jahre Wikipedia, das ist doch ein Grund zum Feiern (zumindest für meine Studenten, die ohne diese freie Internetenzyklopädie nicht im Stande wären eine Hausarbeit abzuschließen, wenn ich mir deren Quellennachweise so ansehe)>>>Wikipedia
Die meisten von euch wissen sicher inzwischen, dass Wiki Wiki der hawaiianische Terminus für Schnell Schnell ist, aber ich wette, die wenigsten wissen, dass diese Bezeichnung tatsächlich zum Einsatz kommt und zwar am Honolulu Airport:

Der ultimative Kick

In der Ärzte Zeitung habe ich die folgende unfassbare Meldung gelesen: " In den Niederlanden kann man sich jetzt aus Spass beerdigen lassen. Ein Unternehmer bietet seinen Landsleuten für 75 € das zweifelhafte Vergnügen, eine Stunde lang in einem Sarg anderthalb Meter unter der Erde zuzubringen. Wie die Online-Agentur Ananova berichtet, verfügt der Sarg über eine Sauerstoffversorgung, einen Panik-Knopf und eine Internet-Kamera. Auf diese Weise können Freunde und Verwandte von ihrem Computer aus den Beerdigten beobachten. Hinter dieser Geschäftsidee steckt der niederländische Entertainer Eddy Daams."
Hallllloooo!!! Gehts noch?? Und wie heißt das ganze dann: Ich bin ein Depp - holt mich hier raus!

Friday, January 13, 2006

Entdeckung der Langsamkeit

"Lehre, die begeistert - Ideen und Impulse für effektive Vorlesungen" war der Titel einer Videokonferenz die gestern auf niedersächsischer Hochschulebene stattfand. Vorab verrieten vier Professoren der Uni Hannover in der HAZ ihre Tipps. Verblüffend aber wahr: Technischer Schnick-Schnack wie z.B. Power Point Präsentationen scheint unter Studierenden gar nicht so angesagt wie man meint. Kreide und Tafel sind bei vielen Professoren wieder das Mittel der Wahl, wenn es darum geht Ideen zu entwickeln oder Prozesse zu beschreiben. "[...]das läßt den Leuten Zeit zum Nachdenken und ermuntert sie zum Nachfragen" meint dazu Mike Boysen Prof. der organischen Chemie. Begeisterte Studierende hat auch Physik Prof. Danzmann. Nicht nur, dass der Prof. mit Entertainerqualitäten aus seinen Vorlesungen eine Wissenschaftsshow macht, bei denen er auch mal Laserstrahlen durch den Hörsaal schickt, um daran die Lichtgeschwindigkeit zu demonstrieren, er prämiert auch mal die schnellsten selbstgebastelten Papierflieger. Auch er gönnt seinen Studierenden kreative Pausen, die er sogar mit Lounge Musik und einer Diashow mit Weltraumbildern unterlegt. Retrofaktor: "Wiederentdeckung der Langsamkeit". Habt Ihr da draußen ähnliche Erfahrungen in der Lehre oder auch bei Kundenpräsentationen gemacht?

Tuesday, January 10, 2006

Zitat des Tages

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
Marc Twain
Ja Mr. Twain mach ich :-)

Sunday, January 08, 2006

Match Point

Wer hätte gedacht, dass ich nochmal ein Woody Allen Fan werde. Spätestens seit "Mathilda und Mathilda" erinnert in Allens Filmen nichts mehr an den kleinen verhuschten Mann, der mit dicker Brille und hängenden Schultern den Skurilitäten eines Durchschnittslebens ausgesetzt ist. "Match Point" ist großes Kino in grandioser londoner Kulisse. Der Plot überzeugt durch seine Vorhersehbarkeit, gerade weil man nicht wahrhaben will, dass die Methoden eines gnadenlosen Ehrgeizes so erfolgreich sind. Ein raffinierter Film, böse und grausam und am Ende hat man selbst das Glück in Verdacht, durch und durch korrupt zu sein...und Scarlett Johanson (Lost in Translation) war noch nie so sexy!

Saturday, January 07, 2006

Zitat des Tages

Wenn ich in spielerischer Laune bin
mache ich mir aus den Längen- und Breitengraden ein Netz
und fange damit im Atlantischen Ozean Wale.
Marc Twain (1835-1910 Literat und Weltreisender)

Thursday, January 05, 2006

Ein Lebenszeichen :-)


Es läuft, es ist zäh, aber es geht voran :-) und ich habe einen neuen Titel - das MUSS der finale Titel sein:
Gestaltung methodisch-didaktischer eLearning-Szenarien
zur Unterstützung der Fähigkeit der individuellen Wissenskonstruktion am Beispiel des MEUM Projekts

...Und Outsourcing ist mein neues Buzzword, ich werde an diesem Thema alles outsourcen was nicht niet- und nagelfest ist!

Sunday, January 01, 2006

Damn good party man!

Coole Mischung aus Leuten und Music, das hat Toni echt drauf, schon lange nicht mehr so viel getanzt. Am meisten beeindruckt hat mich um Mitternacht der Aufstieg aus Tonis Loft auf das Dach des Industriegebäudes. Über den Dächern Hannovers, kein Geländer und gefühlte 10 m² Fläche. Ich hab mich gefühlt wie in diesem New Yorker Video von U2. WOW aber was für ein Erlebnis: ein 360° Feuerwerk.