
"Die Alltägliche Physik des Unglücks", wieder einmal ein grottenschlecht übersetzter Titel. Vielleicht sollte ich wirklich mehr Orginalfassungen lesen, denn dort heißt es "Special Topics in Calamity Physics" und klingt nur halb so depressiv. Heldin der Campusgeschichte ist die brillante, zitierwütige Halbwaise Blue van Meer, die sich durch einen Berg an Literatur- und Filmklassikern gelesen und -gesehen hat und mit ihrem geheimnisvollen Vater Gareth, einem Universitätsdozenten, durch die Lande reist. Während letzterer Cloony-mäßig die Frauen abräumt, gerät Blue in den Bann der charismatischen Lehrerin Hannah Schneider und ihres erlesenen Studentenclubs, die keine Party auslassen und in einen Mord verwickelt werden. Von der New York Times zu den 10 besten Büchern des Jahres gewählt, ist das Romandebüt von Marisha Pessl mein Pageturner.
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