Sunday, September 30, 2007

Neue Technologien



Keep it simple and stupid Leo Fender

Saturday, September 29, 2007

Innsbruck


Tagung: Teaching library 2007

Wie so oft bei solchen Tagungen nichts wirklich Revolutionäres, aber einige Ansätze die lohnen weiterentwickelt zu werden:
Wieso nicht den OPAC aufs Handy oder auf den Palm holen?
Wieso nicht RSS Feeds für Neuerwerbungen nutzen?
Warum so viel frontal, wieso nicht mehr aktivierende Lernmethoden? Besonders gut gefallen hat mir hier "Dalli klick".
Warum nicht fachbezogene Wikis?
Wieso nicht die ganze Web 2.0 Technologie in die Schulungen integrieren, sind doch letztlich auch Informationssysteme.

Sehr schöne Überraschung war, dass ich Rénes Namen auf der Rednerliste fand. Sehr nette Konferenzbegleitung und sehr spannender Vortrag - Titel: Graffiti, Palimpsest, Glosse - Kulturtechniken im Web 2.0 und ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Bibliothekswelt (wird verlinkt sobald verfügbar)

Was noch? Zugfahren nervt total. Viel zu viele Menschen viel zu nahe, von denen man gar nicht so viel wissen und hören möchte. Bin ich neurotisch? Nein, nur froh, dass ich Golf fahre.

Gänsehaut



Ab 2:55 eine so coole Version von Tonight - ohne Worte
Tonight, you killed me with your smile, so beautiful and wild...

Sunday, September 23, 2007

Hamburg: Mein erster Betriebsausflug


Mein Fazit: Betriebsausflüge machen Spass. Das könnte ich auch beweisen, wenn ich Fotos gemacht hätte, hab ich aber nicht, weil JO sagte: Davon gibts doch genug im Internet ;-) deshalb hier nun der virtuelle Rundgang:
Snap 1: Pulk von Bibliothekaren fällt im Hamburger Hauptbahnhof aus dem ICE
Snap 2: 3 Ecken weiter sind wir nur noch zu viert
Snap 3: Manufactum öffnet die Pforten und wir stöbern in 1001 unnützen aber wunderschönen Dingen
Snap 4: Wir sind nur noch zu 3 und machen uns im Innenhof des Chilehauses über die Lakritzvorräte her
Snap 5: Wir schlendern durch die Speicherstadt, beobachten ein Filmteam und freuen uns über das tolle Wetter
Snap 6: Wir schlendern durch die Hafencity, essen Schokolade und beobachten das nächste Filmteam
Snap 7: Wir erreichen die Landungsbrücken und staunen über die vielen schönen Schiffe
Snap 8: Wir besteigen einen uralt PKW-Fahrstuhl, der uns auf das Niveau des alten Elbtunnels bringt
Snap 9: Wir staunen über die einspurigen Fahrbahnen, die so manchen SUV an die Grenzen bringen
Snap 10: Wir chillen endlos auf der anderen Elbseite und beobachten Schiffe und Kräne
Snap 11: JO und ich wagen den Abstieg zu Fuß, zählen die Stufen und sind beeindruckt vom alten Industriedesign
Snap 12: Wir essen in der düstersten Hafenspilunke superleckeren Matjes
Snap 13: Wir klettern hoch zum Bismarck-Denkmal und wechseln so die Perpektive auf die Landundsbrücke
Snap 14: Wir suchen uns eine ruhige, sonnige Bank im Park Platen und Büten und essen den Rest Schokolade
Snap 15: Wir kriegen endlich unser lang ersehntes Eis
Snap 16: Wir steigen an Bord eines der 4 gemieteten Barkassen und lassen uns durch den Hamburger Hafen schippern
Snap 17: Wir gönnen uns noch einen letzen Café bei Starbucks in der Mönckebergstr.
Snap 18: Die ganze Meute trifft sich wieder am Bahnsteig und verteilt sich erschöpft auf die Abteile
Schönes Album gell? ;-)

Wednesday, September 19, 2007

Retro-chic


Unsere neue Wohnlandschaft - gemütlicher gehts kaum! Oder wie ich neulich in der Beurteilung meines nächsten Tagungshotels in Innsbruck lesen musste: "it has probably last been decorated in the 70´s". Aber - und jetzt möchte ich Lob - Gesines Pflanze lebt immer noch - unbelievable! Keine Ahnung welche Gattung das ist, aber sie braucht a) kaum Erde b) kein Wasser und c) kaum Licht und NEIN sie ist nicht künstlich.

StudiVZ

Steffen hat mir grad total witzige community-names in StudiVZ geskyped:
"When I was your age, Pluto was a Planet"
"Wann sterbe ich endlich, weil ich Kettenbriefe nie beantworte?"
oder die Gruppe für Hannoveraner: "Hannover: wir sprechen, wie ihr schreibt!"
*lol*

Sunday, September 09, 2007

Adorno

Am Freitag ging es in einem Gespräch um e-learning und die Frage ob die viel gepriesene Zeit- und Ortsunabhängigkeit tatsächlich ein Mehrwert für den Benutzer ist oder eher noch mehr unsinnige Beschleunigung und Anonymität auslöst plötzlich um Adorno und folgendes Zitat:
"Es gibt kein richtiges Leben im falschen." - Minima Moralia, 43
Ursprünglich geschrieben unter dem Einfluss des nationalsozialistischen Terrors, war die "Minima moralia - Reflexionen aus dem beschädigten Leben" eine "Diagnose einer global organisierten Unmündigkeit".

Adornos Wissenschaft wirft natürlich sofort die Frage auf: Was ist denn ein richtiges Leben? Also wie lebt man denn unter allen Umständen richtig? Die Freiheit der Selbstbestimmung scheint mir hier zunächst mal ein Anfang zu sein. Was hilft es allerdings individuell ein richtiges, gutes und gelungenes Leben zu leben (wie auch immer man das definiert), solange die Gesellschaft als solche falsch ist. Ist es überhaupt möglich autonom im persönlichen Umfeld eine Art Insellösung in der gesellschaftlichen Praxis zu leben? Oder wie Adorno sagt: "Es gibt keine Emanzipation ohne die der Gesellschaft" Minima Moralia. Aber wo sollen wir denn sonst anfangen wenn nicht bei uns selbst? Gefragt ist vermutlich tatsächlich die Erziehung zur Mündigkeit und das natürlich auch oder ganz besonders in der Lehre.

Saturday, September 08, 2007

30


Ich hab grad mal nachgerechnet: Corina und ich sind auch schon seit 30 Jahren befreundet. WOW :-)

Always happy landings

Das wünschen sich offensichtlich auch die Nepalesen. Eine besondere Form von Sicherheitsmaßnahmen hat sich nämlich Nepals krisengeschüttelte Fluggesellschaft einfallen lassen: Im Kampf gegen technischen Pannen hat Nepal Airlines um göttlichen Beistand gebeten und vor dem Start einer Boeing 757 auf dem Rollfeld zwei Ziegen geopfert, um einen Hindu-Gott zu besänftigen. Ist das zu fassen?

Tuesday, September 04, 2007

35 Jahre Freundschaft

Alle Achtung - Kerstin und Ingrid - 35 Jahre so eng befreundet zu sein, durch dick und dünn wie man so schön sagt, das beeindruckt mich nachhaltig. Viele Jahre durfte ich euch schon durchs Leben begleiten, phasenweise mal mehr und mal weniger, aber ihr habt mich immer teilhaben lassen an eurer Freundschaft, eurer Familie und eurer WG, vielen Dank dafür. Fühlt euch an dieser Stelle gedrückt und geküsst.

Das war natürlich ein toller Anlass für eine Party, wie immer bei euch: nette Leute und eine super Stimmung. Ich freu mich schon auf den 40sten ;-)

Pageturner


Lange hab ich mich geweigert, weil es mich annervt wenn ein Buch über 50 Wochen auf der Spiegel - Bestsellerliste plaziert ist und jeder sagt: das MUSST du lesen. Im Urlaub hab ich es dann doch zunächst widerwillig angefangen, aber dann hat es mich auch nicht mehr losgelassen. Kennt ihr das, wenn ihr ein wirklich wundervolles Buch "gelesen habt und dann gar nichts anderes mehr lesen wollt, weil es einfach zu schön war und ihr so was von mitgelitten habt? So ging es mir mit den Protagonisten. Philibert ist zwar ein historisches Genie, doch wenn er mit Menschen spricht, gerät er ins Stottern. Camille, magersüchtig und künstlerisch begabt, arbeitet in einer Putzkolonne, und Franck schuftet als Koch in einem Feinschmeckerlokal. Er liebt Frauen, Mototrräder und seine Großmutter Paulette, die keine Lust aufs Altersheim hat. Vier grundverschiedene Menschen in einer verrückten Pariser Wohngemeinschaft, die sich lieben, streiten und versuchen, irgendwie zurecht zu kommen. Es geht um Lebenskompetenz, um Distanz- und Nähekonflikte und um die ganz großen Gefühle.
Mein Lieblingszitat:
"Glaubst du denn, es ist wie mit deinen Stiften? Glaubst du, dass sie sich bei Gebrauch abnutzen?"
"Was denn?"
"Die Gefühle!"

Die 550 Seiten waren definitiv zu schnell vorbei :-)

endlich Urlaub


10 Tage Sonne, Meer und Strand :-) Ibiza, wie immer ziemlich relaxed und chillig. Diesesmal pauschal in dem Hotel siehe Foto. Strand war super, Essen und Zimmer ebenso. Allerdings würde ich das nächste Mal tatsächlich auch lieber eine Finca mieten, denn mir fehlte diesesmal so ein bißchen die hippiesque Seite Ibizas. Euch Mädels Heike, Katja, Kerstin und Co wünsche ich gutes abchillen.
So richtig mördergut war unser Besuch im Space. Wir haben uns bereits in Deutschland übers Internet Karten für Carl Cox besorgt und es war echt der Hammer wie man so schön neudeutsch sagt. Das Space ist eine super Location neben dem Flughafen, man meint fast die Flieger landen auf dem Schilfdach der Terrace. Unbedingt mitmachen - es lohnt sich. Alle Carl Cox Termine mit Gästen auf der Terrasse:

17. July mit Green Velvet, Fedde le Grand
24. July mit Danny Tenaglia, Yousef & Danny Tenaglia Terrace Set
31. July mit John Digweed, Gilles Peterson & John Digweed Terrace Set - CARLS Geburtstagsparty im Space
07. August mit Derrick May & Jim Masters, Adam Freeland & Tim Deluxe
14. August mit Michel De Hey, Ali ‘Dubfire’ (Deep Dish) & DJ Simi (Angels of Love)
21. August mit Cristian Varela, Darren Emerson
28. August mit Francois K, Goldie & Jack de Marseille
04. September mit Norman Cook (Fatboy Slim), Josh Wink & LTJ Bukem
11. September mit Laurent Garnier, DJ Marky and Laurent Garnier Terrace set

Pageturner


ICH BIN CHARLOTTE SIMMONS ist ein brillianter Campusroman voller polemischer Spannung, Witz und Esprit - und ähnlich wie 1987 in Fegefeuer der Eitelkeit eine aktuelle Bestandsaufnahme des amerikanischen Zeitgeists. Tom Wolfe legt in diesem schonungslosen Roman, den gegenwärtig in den USA tobenden Kulturkampf zwischen dem Konservatismus im Süden und dem Liberalismus an der Ost- und Westküste bloß - verfasst in einer atemlos authentischen (Jugend-)Sprache. Im Übrigen sei hier auch der Übersetzer erwähnt, der sich dankenswerterweise getraut hat einige Passagen einfach NICHT zu übersetzen, insbesondere dann wenn es um den Südstaatenslang geht oder eben um Phänomene der Jugensprache (wie beispielsweise die 300 grammatikalisch richtigen Möglichkeiten das Wort FUCK zu verwenden - alle Achtung)
Absolut empfehlenswert aber gesellschaftspolitisch schon ziemlich brutal.